Club Nautic Schausende und TURNING POINT Stiftung verfolgen ein Ziel: Gemeinsam will man das inklusive Segeln an der Flensburger Förde stärken

Vom 12. bis 14. August waren wir zu Gast beim Club Nautic Schausende. Zusammen ist es uns gelungen 37 Personen mit und ohne Handicap aus der Region einen Schnuppersegeltag auf der Flensburger Förde zu ermöglichen. Vor allem Kinder und Jugendliche, die von sozialer Benachteiligung oder einer körperlichen Beeinträchtigung betroffen sind, standen wieder im Fokus und bekamen die Gelegenheit mit erfahrenen Seglerinnen und Seglern auf Booten der ehemals paralympischen SONAR-Klasse zu segeln.

Mit den Worten „Uns geht es heute darum, möglichst vielen Menschen einen Tag voller positiver Erfahrungen auf dem Wasser zu verschaffen“, begrüßte Joachim Kempa, der Vorsitzende des Club Nautic täglich alle Anwesenden. Gekommen waren neben den Teilnehmenden, die weitestgehend zum ersten Mal in Kontakt mit dem Segelsport kamen, vor allem zahlreiche Mitglieder des Segelvereins, die sich engagierten und zum Ausdruck brachten, dass ihnen der langfristige Ausbau des inklusiven Wassersport-Angebots am Herzen liegt.

Zusammen mit der Jugendtrainerin des Clubs, Anja Düvel, die sich auch in der TURNING POINT Stiftung engagiert, freute sich Joachim Kempa über die große Resonanz. „Segeln ist ein unglaublich inklusiver Sport“, so Düvel. „Die Behinderung bleibt an Land. An Bord bringt sich jede und jeder Einzelne nach persönlichen Möglichkeiten ein und so wird das Segeln im Team zu einem tollen Gemeinschaftserlebnis“.

Diesen Gemeinschaftssinn hebt auch Heinz-Peter „Pit“ Schmidt hervor, der die Stiftung im vergangenen Dezember gegründet hat. Der Heidelberger Unternehmer hat als Segler selbst erlebt, wie Teamwork und Zusammenarbeit an Bord Menschen neue Selbstwirksamkeitserfahrungen brachten und will diese Erfahrung nun durch seine Initiative an junge Menschen weitergeben, unabhängig davon, welchen familiären Hintergrund oder welche Einschränkung sie möglicherweise haben.

Die TURNING POINT Stiftung und der Club Nautic sehen das Wochenende als Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zum inklusiven Segeln auf der Flensburger Förde. „Die TURNING POINT Stiftung mit ihren Kenntnissen und Erfahrungen, die wissenschaftliche Begleitung durch die Uni Hamburg und die langjährige Expertise von geschulten Seglerinnen und Seglern ist ein sehr guter Partner für uns“, so Joachim Kempa weiter. Stiftungsgründer Pit Schmidt gab das Lob sogleich zurück. Der Club Nautic sei durch außerordentliches Engagement seiner Mitglieder aufgefallen und eigne sich hervorragend für die Förderung inklusiven Segelns. Wir bedanken uns bei David Ermes für die redaktionelle Begleitung unseres  Wendekurses und die Erstellung der Film- und Bildaufnahmen.

Konzept & Umsetzung: werr.com

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